Über eine Nachricht von @criticaltexts.bsky.social (Greg Paulson und Katie Leggett) bin ich darauf aufmerksam geworden, dass das Handschriften-Repositorium der Athos-Klöster (vgl. https://www.vonstockhausen.org/blog/athos_repository) wieder online ist, nachdem es lange nicht erreichbar war.
Das Repositorium ist unter der geänderten Adresse https://repo.mountathos.org zu erreichen. Die Bilder werden nun über den IIIF-Standard bereitgestellt, was sehr erfreulich ist. Leider werden die Bilder (wie vorher auch schon) zum größten Teil nicht in hohen Auflösungen bereitgestellt (abgesehen von einigen zu Beginn und zum Ende der Handschrift).
Die alten Permalinks, die unter der URL http://hdl.handle.net/20.500.11957/ (nicht) erreichbar waren, laufen jetzt unter der URL https://dspace.mountathos.org/handle/20.500.11957, lösen aber immer noch nicht auf; zumindest momentan zuverlässiger sind die Adressen unter https://repo.mountathos.org/item.
Die Recherchemöglichkeiten sind etwas verbessert worden. Zumindest gibt es nun Filtermöglichkeiten nach den Klöstern. Die Metadaten sind aber nach wie vor sehr uneinheitlich und am besten ist es immer noch, mit Signatur bekannte Handschriften wie in meinem Blog-Post von 2022 zu recherchieren.
Zur Verfügung stehen jetzt 3321 Handschriften (2022 waren es 3336...). Weiterhin nützlich bleiben daher die digitalisierten Mikrofilme von 258 Athos-Handschriften (aus M. Dionysiou, M. Iviron, M. Meg. Lavras, M. Pantrokratoros, M. Stavronikita, M. Vatopediou) in der Library of Congress, die 1952/53 zusammen mit dem International Greek New Testament Project erstellt wurden. Diese sind über die Website der Library of Congress (relativ) leicht anhand ihrer Signatur aufzufinden.